Haben Sie auch schon gemerkt, dass Microsoft in den letzten Wochen verdächtig viele Internet Explorer 8 - Fernsehwerbung schaltet? Diese Werbekampagne dürfte wohl in erster Linie dadurch begründet sein, dass der beliebte Browser Firefox zumindest im deutschsprachigen Raum die Browser-Marktführerschaft übernommen hat. Eine Nachricht, die nicht nur jeden Webdesigner frohlocken lässt.Die Begründungen für den Machtwechsel dürften darin liegen, dass Microsoft bekanntlich bei Neuinstallationen des Betriebssystems Windows 7 eine Browserwahl anbietet, bzw. (nach langem Rechtsstreit) anbieten musss. Zudem jede Menge Negativpresse (siehe die Januarmeldung über die gravierende IE-Sicherheitslücke) und die wachsende Erkenntniss der Internet-Nutzer, dass es mit Firefox, Opera oder Safari kostenfreie Alternativen gibt, die für mehr Sicherheit, Flexibilität und Performance stehen, als das sanierungsbedürftige, ehemalige Flaggschiff des streitbaren Softwaregiganten aus Redmond.
Laut den Erhebungen von Webmasterpro erreicht der neue Branchenprimus Firefox nach aktuellem Stand (01. Mai 2010) einen Marktanteil von 51,2 %, dem der Internet Explorer mit 38% zunehmend hinterher hinkt. Einen leichten Aufschwung erfahren auch die Browser Safari, Chrome und Opera, deren Marktanteil zusammengenommen aber noch immer deutlich unter 10% des Browsermarktes liegt.
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Gravierende Sicherheitslücke beim Internet Explorer: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor der Benutzung des Microsoft-Browsers. Die Experten raten, bis zur Behebung des Problems alternative Browser zu nutzen, die zum kostenlosen Download bereitstehen. Betroffen sind die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorer auf den Windows-Systemen XP, Vista und Windows 7.